In eigener Sache

Liebe Leserinnen und Leser!

Vielleicht hat sich die eine oder der andere von Euch gefragt, warum hier seit geraumer Zeit keine Rezension mehr erschienen ist. Der Grund ist einfach: Ich arbeite seit Anfang des Jahres intensiv an meinem nächsten Buch, diesmal zum Thema Unternehmensdemokratie. Da ich in diesem Zusammenhang einiges lese und noch auf meiner ToDo-Liste stehen habe, komme ich nicht mehr dazu, andere Bücher durchzuarbeiten. Leider, denn mittlerweile hat sich ein stattlicher kleiner Bücherturm auf einem meiner Schreibtische gebildet, der nur darauf wartet, endlich Schritt für Schritt abgebaut zu werden. Es handelt sich ausnahmslos um Werke, die mir bereits im letzten Jahr von Verlagen, Agenturen und Autoren zugesendet wurden. Wer sich von Euch für weitere Infos über mein Buch interessiert, braucht nur weiterzulesen…

Mein Schreibplatz, ©Andreas Zeuch

Mein Schreibplatz, ©Andreas Zeuch

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Das soziale Stiftungsunternehmen

Liebe Leserinnen und Leser!

Zunächst Euch allen ein gutes, erfolgreiches und inspirierendes 2015! Ich hoffe Ihr seid gut ins neue Jahr gekommen.

Mit der ersten Rezension 2015 empfehle ich ein aktuelles Buch, das mir bislang nicht aufgefallen war. Im Rahmen der Recherchen für mein eigenes neues Buch habe ich den Autoren Prof. Dr. Lutz Frühbrodt angeschrieben, da ich zwei anregende Artikel von ihm gelesen hatte*. Er hat mir schnell geantwortet und mir das hier vorgestellte Buch umgehend gesendet. Wie aus dem unmissverständlichen Titel hervorgeht, fokussiert Frühbrodt das Modell des Stiftungsunternehmens. Und zwar kurz und bündig, prägnant und leicht verständlich. Eine tolle Lektüre zum Einstieg ins neue Jahr.

Frühbrodt 2014 - Stiftungsunternehmen

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Die Kunst der kleinen Lösung

Liebe Leserinnen und Leser!

Wieder einmal springe ich über meinen Schatten, meinen inneren Kritikaster. Klaus Hennings Buch hat mich einerseits sehr angesprochen, andererseits hat es Widerstand in mir ausgelöst. Von Anfang an hat mich die demütige, bescheidene Haltung des Autoren beeindruckt. Er steigt gekonnt mit einer passenden Geschichte ein, die gleich klar macht worum es geht. Das es die kleinen Dinge sind, die in einem komplexen System ausschlaggebend sind. Das es auf Details ankommt, ohne sich jedoch in diesen Details zu verlieren und das Ganze aus dem Blick zu verlieren. Die vielen konkreten Beispiele im Verlauf des Buches haben die Kunst der kleinen Lösung hervorragend illustriert. Andererseits machte sich der Eindruck breit, dass da wieder ein typisch systemisches Beratervorgehen vorliegt: Da werden auch große Konzerne beraten, die über formale Hierarchien verfügen und in denen Top-Down Prozesse überwiegen, die jeder systemischen Idee von Autopoiese und Selbstorganisation massiv widersprechen. Im Fokus steht nicht der Wandel hin zu einer menschlichen (Betriebs-)Wirtschaft, sondern gelungene Beratungsprozesse. Und doch empfehle ich das Buch. Denn die Kunst der kleinen Lösung ist auch und gerade für Veränderungen hin zu einer menschlichen Wirtschaft ein äußerst hilfreiches Prinzip.

Henning 2014 - Die Kunst...

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Auf dem Weg

Von Hölzchen auf Stöckchen, einmal mehr. Irgendwo habe ich über Cecosesola gelesen und bin auf dieses 165 Seiten starke Buch aufmerksam geworden. „Die Buchmacherei„, ein kleiner Verlag in Berlin hat den Band dankenswerter Weise herausgebracht. Es wird Zeit, dass dieses Buch mehr Aufmerksamkeit bekommt. Mehr Leserinnen und Leser. Viel mehr. Was ich da las, haut mich immer noch aus den Socken, etwas gediegener formuliert: Fasziniert, überrascht und begeistert mich. Nein, das stimmt nicht ganz. Es ist noch mehr. Mich beschleicht das Gefühl, dass sich seit Ende 1967 im venezuelanischen Bundesstaat Lara etwas Großes entwickelt hat. Ein lebendiges Experiment, das inspirieren kann weil es kein Modell ist und keinerlei Rezeptur zur Verfügung stellt. Vielleicht ist dies der Beginn von einer Entwicklung, die eines Tages über alle Kontinente in viele Länder hinein reicht – und unser aller Leben verändern könnte.

cecosesola

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Management Y

Liebe Leserinnen und Leser!

Ich lernte Ulf Brandes beim diesjährigen PM Camp 2014 in Berlin kennen. Wir kamen dort ins Gespräch und stellten schnell viele Gemeinsamkeiten fest bis hin zu der Ansicht, dass in unserer Wirtschaft einiges falsch läuft; dass wir Unternehmen immer noch mit Methoden und Konzepten aus dem frühen 20. Jahrhundert steuern; dass immer noch ein zersetzendes Menschenbild Gang und Gäbe ist; dass der meistenteils ausgewiesene Unternehmenszweck völlig eindimensional ist. Und so weiter und so fort. Damals erzählte Ulf, dass er mit seinem Buch im Endspurt ist. Jetzt hat er vor kurzem gemeinsam mit seinen MitautorInnen die Ziellinie erreicht.

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