Material Matters

Vor kurzem flatterte mir eine ungewöhnliche Einladung ins Haus: Ein Vortrag des Architekten und Autors Thomas Rau, gemeinsam mit seiner Frau Sabine Oberhuber – in der niederländischen Botschaft. Diese Einladung vom Leiter des Econ Verlags höchstselbst, Jürgen Diessl, nahm ich sehr gerne an. Alleine der Vortrag war inhaltlich und in seiner lockeren, sympathischen und authentischen Art eine Freude. Solchermaßen inspiriert freute ich mich auf die Lektüre ihres Buchs „Material Matters. Wie wir es schaffen, die Ressourcenverschwendung zu beenden, die Wirtschaft zu motivieren, bessere Produkte zu erzeugen, und wie Unternehmen Verbraucher und die Umwelt davon profitieren.“ Wow, was ein Titel!

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Neue Arbeit, Neue Kultur

Sicherlich hat sich schon der eine oder die andere gewundert, warum hier in diesem Rezensionsblog der Klassiker der New Work Literatur noch nicht besprochen ist. Hat der Zeuch seine Hausaufgaben nicht gemacht? Der Hintergrund ist ziemlich simpel: Ich hatte das Buch schon vor einigen Jahren gelesen, es aber nicht mehr so gut in Erinnerung, dass ich es hier mit gutem Gewissen hätte rezensieren können. Nach dem zweiten Lesedurchlauf hier nun endlich die Rezension.

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Gegen Demokratie

Vor einigen Monaten hatte ich das Vergnügen eines anregenden Gesprächs mit dem Econ Verlagsleiter Jürgen Diessl. Am Ende schenkte er mir das provokative Buch „Gegen Demokratie“ von Jason Brennan. Der Titel hatte mich natürlich sofort zur Lektüre eingeladen. Und ja: Ich wurde nicht im Geringsten enttäuscht. Vielmehr entpuppte sich Brennans umfassendes Werk zur Weiterentwicklung der Demokratie als eines der wichtigsten Bücher für mich in der letzten Zeit. Neben David van Reybroucks „Gegen Wahlen“ liefert es mir vor allem diverse Inspirationen für meine Arbeit als Berater. Und es hat mich zu einem wichtigen Schritt inspiriert, den ich gemeinsam mit ein paar Kolleg*innen am 15.01.2018 veröffentlichen werde…

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Gegen Wahlen

Vor einer Weile bin ich auf David van Reybroucks Buch „Gegen Wahlen. Warum Abstimmen nicht demokratisch ist“ gestoßen. Der Titel wirkte einerseits so herrlich provokant und andererseits reichlich trivial, dass ich es einfach lesen musste. Das insbesondere, da die Wahl von Führungskräften seit einiger Zeit als ein grundlegendes Instrument zur Demokratisierung von Arbeit oder der Umsetzung des deutlich populäreren Begriffs New Work diskutiert und teils auch verkauft wird. Führungskräftewahlen scheinen geradezu das Mittel der Wahl zu sein (sorry, ich konnte diesem Wortspiel nicht widerstehen), um Selbstorganisation und Agilität auf die Straße zu bringen. Aber das ist eben keineswegs so innovativ wie es scheint – und vor allem ist überhaupt nicht klar, ob das überhaupt ein sinnvoller Schritt ist.

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Integrität als Ergebnis einer gelungenen Organisationsentwicklung

Integrität – ein spannendes Thema, das ich zu lange vernachlässigt habe. Erfreulicherweise änderte sich das mit dem Smartwork Camp 2016 in Graz, denn dort lernte ich die Autorin Sabine Varetza-Pekarz kennen. Sie hielt dort einen Vortrag über Entrepreneurship und streifte dabei auch Ihr Buch. Was ich da hörte, weckte mein Interesse. Auch wenn der Titel wissenschaftlich sperrig wirkt, was natürlich der Tatsache geschuldet ist, dass es sich um eine Masterabschlussarbeit handelt, ist der Inhalt gerade im Zusammenhang mit Unternehmensdemokratie wichtig. Also bat ich Sabine kurzerhand um ein Exemplar und machte mich alsbald ans Lesen. Was dann überraschend leichter fiel, als es der Titel erwarten lies. Soviel schon vorab.

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