Münscher & Hormuth 2013 - Vertrauensfallen

Vertrauensfallen im internationalen Management

Liebe Leserinnen und Leser!

“Vertrauen ist nicht alles, aber ohne Vertrauen ist alles nichts.” Nun ja, fast. Zweifelsfrei ist jedoch Vertrauen ein zentrales Element, um auf angenehme Art und Weise zusammenarbeiten zu können und intrinsische Motivation freizusetzen. Denn wo Vertrauen fehlt, macht sich Misstrauen breit. Was wiederum ziemlich schnell zu ausufernder Kontrolle führt, mithin zu den bekannten Kontrollexzessen, die – wie wir alle ärgerlicher Weise erfahren durften – teilweise sogar über rechtliche Grenzen hinausreichen. Aber Vertrauen aufbauen und pflegen ist nicht immer selbstverständlich und ganz einfach (→Investition Vertrauen). Aber was, wenn Vertrauen auch noch international aufgebaut werden soll. Wo drohen dort Fallstricke? Genau dieser Frage gehen Robert Münscher und Julia Hormuth nach.

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Der Ökonom als Menschenfeind

Liebe Leserinnen und Leser!

Eine Studie über die Wirkung der betriebswirtschaftlichen Ausbildung zeigte 2010, dass StudentInnen der Betriebswirtschaft am Ende ihres Studiums im Vergleich zum Beginn überzufällig mehr Eigennutzen maximierend handeln, als Teilnehmer anderer Studiengänge. Wenn sonst auch immer wieder der Nutzen unserer Wirtschafts-Studiengänge von Unternehmen in Frage gestellt wird, so ist doch zumindest dies klar: Das im Studium vermittelte Menschenbild wirkt. Wenn wir nur lange genug die Annahmen der Eigennutzenmaximierung und rationalen Entscheidungsfindung ins Hirn junger StudentInnen hämmern, fangen die irgendwann an daran zu glauben und verhalten sich selbst dementsprechend. Die ökonomische Theorie zeigt also Wirkung. Vor allem aber, wenn sie die Gesellschaft insgesamt durchdringt und letztlich sogar zur Grundlage politischer Entscheidungen wird. Sebastian Thieme schwimmt glücklicherweise gegen den Strom und untersucht in seinem Buch die misanthropischen Grundmuster der Ökonomik. Schnell wird klar: Die Menschenfeindlichkeit zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der Wirtschaftswissenschaften. Kein Wunder also, dass unsere Wirtschaft weit weg davon ist, dem Menschen zu dienen.

 

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Grant 2013 - Geben und nehmen

Geben und Nehmen

Liebe Leserinnen und Leser!

“Geben ist seliger als nehmen.” – hieß es schon im neuen Testament. Das es glücklicher machen könnte, als vorzugsweise zu nehmen, gar zu raffen, ist auch ohne Wissenschaft recht offensichtlich. Aber im Kontext von Arbeit und Wirtschaft? Da wird es spannend. Kriegen wir nicht ständig gepredigt, dass die Eigennutzenmaximierung eine der beiden Säulen unserer Wirtschaft wäre? Und sind nicht diejenigen erfolgreicher, die Ihr Ego aufblasen und es vorne an stellen? Ich jedenfalls bin genau davon ausgegangen. Alleine deshalb ist Grants Buch für mich eine wertvolle Lektüre gewesen: Geber haben in vielfältiger Weise die besseren Karten als Nehmer und sogar als Tauscher. Grant leistet mit seinem Buch neben Werken wie →”Wieviel ist genug” oder →”Small is beautiful” einen weiteren fundamentalen Beitrag zu einem Wirtschaftswandel hin zu einer funktionierenden Gemeinwohlökonomie.

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Ellinor & Gerard - Dialog im Unternehmen

Der Dialog im Unternehmen

Liebe Leserinnen und Leser!

Was wäre, wenn wir uns in den Unternehmen und Organisationen, in denen wir täglich arbeiten, wirklich verstehen würden? Was wäre, wenn wir ein gemeinsames Verständnis erreichen würden, dass ein stabiles Fundament für unsere Entscheidungen und Handlungen wäre. Was, wenn wir es schaffen würden, all die täglichen Missverständnisse und kommunikativen Fallen mit der Zeit aufzulösen, all die Vor-Urteile hinter uns zu lassen, um gemeinsam statt gegeneinander zu denken und zu handeln, und doch auch gerade abweichende Werte, Urteile, Meinungen und Argumente kreativ zu nutzen? Vermutlich würden wir erheblich erfolgreicher wirtschaften. Und genau darum geht es, wenn man die DIALOG-Methode in Unternehmen einsetzt. Es ist ein Verfahren, was helfen kann, Unternehmen ebenso menschlicher und ökonomisch erfolgreicher zu machen.
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Gassmann & Friesike - 33

33 Erfolgsprinzipien der Innovation

Liebe Leserinnen und Leser!

Innovation, Innovationskraft, Innovationsmanagement. Vielleicht sind das die höchst inflationären Modewörter unserer heutigen Wirtschaft. Fast jedes Unternehmen glaubt innovativ sein zu müssen und viel zu viele glauben allen Ernstes, es zu sein.  Wieviel Blödsinn, wieviel Geistloses, wieviel im Grunde zutiefst Konservatives wird als “innovatives” Produkt in den Markt gedrückt? Und da, wo die Einsicht besteht, dass man ja vielleicht doch ein wenig innovativer werden könnte, erklingt fast immer der Ruf nach einem systematisierenden Innovationsmanagement. Kreativität auf Knopfdruck. Schöpfen und Schaffen auf höchstem Niveau im maschinellen Gleichtakt. Immer gerade dann, wenn es gebraucht wird. Dieser kontraproduktiven Haltung zum Trotz haben Oliver Gassmann und Sascha Friesike Ihr Buch geschrieben. Sie bieten keine Rezepte, sondern regen auf intelligente und inspirierende Art zu einer innovativen Haltung an.

Gassmann & Friesike - 33

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