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Erfolg ohne Chef

Liebe Leserin, lieber Leser!

Er ist einer, der sich was traut. Einer der Mut hat. Und kein Blatt vor den Mund nimmt. Gernot Pflüger, Inhaber und Geschäftsführer der CPP Studios Event GmbH, hat 2009 mit einer frisch-frechen Schreibe die Erfolgsgeschichte seines Unternehmens veröffentlicht. Seit dem gibt es neben den üblichen Verdächtigen Fallbeispielen radikaler Managementinnovationen wie Semco, Svenska Handelsbanken oder dm Drogeriemarkt endlich eine weitere, sogar deutsche Fallgeschichte.

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Chouinard+-+Lass+die+Mitarbeiter

Lass die Mitarbeiter surfen gehen.

Liebe Leserin, lieber Leser!

patagonia ist ein großartiges Fallbeispiel für gesund, ja sogar “sinnvoll · wirtschaften”. Dass dieses Unternehmen etwas sehr Besonderes ist, wird schon in dem Moment klar, in dem der Gründer und Inhaber, Yvon Chouinard gleich zu Beginn seines Buches deutlich macht, dass er eigentlich nie Unternehmer werden wollte; dass er nicht einmal Respekt für diese Spezies Mensch hatte, sondern vielmehr reichlich viel Übel mit ihnen verbindet (ging mir auch mal so). Das sind natürlich sehr gute Vorbedingungen, um sich nicht an die üblichen unternehmerischen Glaubenssätze zu halten, sondern stattdessen Neues auszuprobieren. Und daran hält sich Chouinard bis heute. Er sieht sogar… aber nein, das verrate ich erst am Ende dieser Buchbesprechung.

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Investition Vertrauen

Liebe Leserin, lieber Leser!
Eines gleich vorweg: Ein differenziertes Fachbuch, dass zudem einen guten Teil bestehender betriebswirtschaftlicher Glaubenssätze widerlegt, sollte nur von Menschen gelesen werden, die offen sind für Neues und nicht am ewig Gestrigen festhalten wollen. Wenn Sie also weiterhin an Frederick Taylors Maxime glauben wollen, dass Ihre Mitarbeiter dämliche und nicht vertrauenswürdige Gorillas sind, verlassen Sie bitte möglichst schnell diesen für Sie sicherlich unerträglichen Blog. Für alle anderen könnte es sich lohnen, den Artikel zu lesen.
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Lernen mit Emotion und Intuition

Liebe Leserin, lieber Leser!

Leben ist lernen: Wir lernen nicht nur in der Schule und in den Berufs- und Fachhochschulen oder Universitäten, sondern vor allem den Rest unseres Lebens. Zu Recht sprechen wir vom “lebenslangen Lernen“. Der Begriff stößt zwar auf die Kritik, dass Lernen wirtschaftlich ausgebeutet würde. Andererseits ist es nur allzu offensichtlich, dass sich die Welt derart schnell weiterentwickelt, dass lebenslanges Lernen nötig ist, um arbeitsfähig zu bleiben. Kaum jemand von uns will als Konsument mit alten Kamellen abgespeist werden. Darüber hinaus bedeutet lebenslanges Lernen viel mehr, als eine bittere Pille die wir schlucken müssen, um den Anschluss nicht zu verlieren.
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Meditation für Skeptiker

Liebe Leserin, lieber Leser!

Vor geraumer Zeit erreicht mich ein Buch mit der Anfrage, ob ich es rezensieren wolle. Die Antwort: Ja. Unbedingt. Vor allem, nachdem ich es gelesen habe. Dazu sei noch angemerkt, dass mir der Einstieg ins Buch leicht fiel, kenne ich doch Ulrich Ott ein kleines bisschen persönlich. Und zwar als ambitionierten und führenden Forscher im deutschsprachigen Raum zur wissenschaftlichen Erkundung der Meditation einerseits und als ebenso engagierten Meditationspraktiker andererseits. Ott untersucht keinen von sich getrennten Forschungsgegenstand, den er pseudoobjektiv durchdringen will, sondern etwas, das er gleichzeitig durch eigene subjektiv-qualitative Erfahrung erlebt. Das ist etwas Besonderes und lohnt der Auseinandersetzung.