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Otte+2009+-+Der+Informationscrash

Der Informationscrash

Liebe Leserinnen und Leser!

Im Jahr 2007 hatte ich den Sammelband “Management von Nichtwissen in Unternehmen” herausgegeben. Seit dem hat sich in einer Hinsicht nicht viel geändert: Das Thema ist für die meisten Menschen, Unternehmer, Geschäftsführer, Vorstände, kurz: Führungskräfte immer noch ausgesprochen abstrakt. Es ist für diesen Personenkreis in der subjektiven Wahrnehmung dadurch immer noch unwichtig. Dabei ist ausgesprochen offensichtlich, dass wir zunehmend Schwierigkeiten haben, wichtige von unwichtigen Informationen zu unterscheiden, um auf diese Weise bedeutsames Wissen zu erlangen; gleichzeitig ist es häufig schwierig, für die eigene Tätigkeit überhaupt wichtige Daten und damit Informationen zu erhalten. Der Professor für allgemeine und internationale Betriebswirtschaftslehre Max Otte, hatte sich zwei Jahre später, 2009, diesem sehr wohl unternehmerisch bedeutsamen Thema, mit seinem Buch “Der Informationscrash” gewidmet.

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Bauer+2006+-+Prinzip+Menschlichkeit

Prinzip Menschlichkeit

Liebe Leserinnen und Leser!

Wirtschaft ist Krieg! Manager sind harte Hunde, um nicht zu sagen: echte ökonomische Elite-Kampfschweine, trainiert in der harten Kunst wirtschaftlichen Nahkampfs, um den War for Talents zu gewinnen, um zu verhindern, von der Konkurrenz verschlungen, filetiert oder in Stücke gerissen zu werden. Diesen Eindruck bekommt man jedenfalls, seitdem Wirtschaft vom Militär lernt und sich eines entsprechend martialischen Vokabulars bedient. Es ist ein regelrechtes Warwording: Abwehrschlacht, Chief X Officer, Headhunter, Hauptquartier, Patentkrieg und so weiter und so fort. Da uns die Geschichte, Wirtschaft sei Krieg, immer wieder aufs Neue verkauft wird, in unser aller Hirn gehämmert, entfaltet sie ihre Wirkung. Worte sind machtvoll. Vom Kriegsszenario ausgehend ist es dann nur die logische Konsequenz, dass Kooperation als naives Gutmenschentum in den Schlamm globaler Wirtschaftsschlachtfelder getreten wird; sie gerät ins Kreuzfeuer aus Sozialdarwinismus und Verdrängungswettbewerb. Das indes all dieses verbale Säbelgerassel, diese pseudowissenschaftlichen Paraden nichts weiter als unhaltbare Behauptungen sind, wird allerspätestens klar, wenn man Bauers Buch liest. Es ist ein biologisch und medizinisch fundiertes Plädoyer für mehr Menschlichkeit – und damit auch für Kooperation in der Arbeitswelt.

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Führen aus der Hängematte

Liebe Leserin, lieber Leser!

Wie bitte? Führen aus der Hängematte? Ja geht’s denn noch? Sich hängen lassen, entspannen, vielleicht sogar noch Tagträumen und aus dieser laxen Position heraus führen – das geht ja mal überhaupt nicht. Oder etwa doch? Bernd Hofmann, erfahrenerer internationaler Berater, hat einen wunderbar provokanten Titel für sein 2011 veröffentlichtes Buch gefunden. Und er überzeugt, warum Führen aus der Hängematte eben doch ausgesprochen sinnvoll und effektiv ist.
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Investition Vertrauen

Liebe Leserin, lieber Leser!
Eines gleich vorweg: Ein differenziertes Fachbuch, dass zudem einen guten Teil bestehender betriebswirtschaftlicher Glaubenssätze widerlegt, sollte nur von Menschen gelesen werden, die offen sind für Neues und nicht am ewig Gestrigen festhalten wollen. Wenn Sie also weiterhin an Frederick Taylors Maxime glauben wollen, dass Ihre Mitarbeiter dämliche und nicht vertrauenswürdige Gorillas sind, verlassen Sie bitte möglichst schnell diesen für Sie sicherlich unerträglichen Blog. Für alle anderen könnte es sich lohnen, den Artikel zu lesen.