Führen aus der Hängematte

Liebe Leserin, lieber Leser!

Wie bitte? Führen aus der Hängematte? Ja geht’s denn noch? Sich hängen lassen, entspannen, vielleicht sogar noch Tagträumen und aus dieser laxen Position heraus führen – das geht ja mal überhaupt nicht. Oder etwa doch? Bernd Hofmann, erfahrenerer internationaler Berater, hat einen wunderbar provokanten Titel für sein 2011 veröffentlichtes Buch gefunden. Und er überzeugt, warum Führen aus der Hängematte eben doch ausgesprochen sinnvoll und effektiv ist.

Aldi – einfach billig

Liebe Leserin, lieber Leser!
Aldi kennt so ziemlich jeder. Es gibt viele Fans, einige Bewunderer und nicht allzuviele ernsthafte Kritiker. Jedem, der noch halbwegs denken kann, muss klar sein, dass billig seinen Preis hat. Und zwar sozial wie ökologisch. Vor allem aber, so scheint es, zahlen den Preis für die ach so tollen Tiefpreise die Mitarbeiter. Und nicht nur die “einfachen” an der Kasse, die zusätzlich durch die Filialen hetzen müssen, um Kartons wegzuräumen, Artikel nachzuladen oder leere Paletten rauszufahren; nein, es scheint auch Bereichsleiter ordentlich zu beuteln. Einer hat vor nicht allzulanger Zeit seinen persönlichen Leidensweg, den er natürlich selbst zu verantworten hat, in einem Buch dokumentiert: “Aldi – einfach billig. Ein ehemaliger Manager packt aus” von Andreas Straub.

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Investition Vertrauen

Liebe Leserin, lieber Leser!
Eines gleich vorweg: Ein differenziertes Fachbuch, dass zudem einen guten Teil bestehender betriebswirtschaftlicher Glaubenssätze widerlegt, sollte nur von Menschen gelesen werden, die offen sind für Neues und nicht am ewig Gestrigen festhalten wollen. Wenn Sie also weiterhin an Frederick Taylors Maxime glauben wollen, dass Ihre Mitarbeiter dämliche und nicht vertrauenswürdige Gorillas sind, verlassen Sie bitte möglichst schnell diesen für Sie sicherlich unerträglichen Blog. Für alle anderen könnte es sich lohnen, den Artikel zu lesen.

Aus der Giftküche des Managements

Liebe Leserin, lieber Leser!
Es blubbert. Es brodelt. Es stinkt. Bis zum Himmel. Was Thomas Bubeck da aus seinen über 30 Jahren Berufserfahrung in Unternehmen zusammengestellt hat, übertraf bei Weitem meine bisherige durchweg kritische Sicht des Top-Managements. Da gibt es monate- wenn nicht gar jahrelange präpsychotische Entgleisungen, die toleriert und den Mitarbeitern zugemutet werden, nur weil der Mann, dem der Sinn für die Realitätsprüfung abhanden gekommen ist, als CEO das Unternehmen leitet und somit sakrosankt ist. Ein Hort irrationalen Wahnsinns, sogar psychopathologisch gemäß der augenblicklich geltenden Manuale DSM IV-TR und ICD 10 diagnostizierbar. Schließlich landete besagter Chefoffizier am Ende in der Psychiatrie. Unglaublich.
WILEY-VCH WEINHEIM, GERMANY