Beiträge

Schreiben, Schreiben, Schreiben. ©Andreas Zeuch

In eigener Sache

Liebe Leserinnen und Leser!

Vielleicht hat sich die eine oder der andere von Euch gefragt, warum hier seit geraumer Zeit keine Rezension mehr erschienen ist. Der Grund ist einfach: Ich arbeite seit Anfang des Jahres intensiv an meinem nächsten Buch, diesmal zum Thema Unternehmensdemokratie. Da ich in diesem Zusammenhang einiges lese und noch auf meiner ToDo-Liste stehen habe, komme ich nicht mehr dazu, andere Bücher durchzuarbeiten. Leider, denn mittlerweile hat sich ein stattlicher kleiner Bücherturm auf einem meiner Schreibtische gebildet, der nur darauf wartet, endlich Schritt für Schritt abgebaut zu werden. Es handelt sich ausnahmslos um Werke, die mir bereits im letzten Jahr von Verlagen, Agenturen und Autoren zugesendet wurden. Wer sich von Euch für weitere Infos über mein Buch interessiert, braucht nur weiterzulesen…

Mein Schreibplatz, ©Andreas Zeuch

Mein Schreibplatz, ©Andreas Zeuch

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cecosesola

Auf dem Weg

Von Hölzchen auf Stöckchen, einmal mehr. Irgendwo habe ich über Cecosesola gelesen und bin auf dieses 165 Seiten starke Buch aufmerksam geworden. “Die Buchmacherei“, ein kleiner Verlag in Berlin hat den Band dankenswerter Weise herausgebracht. Es wird Zeit, dass dieses Buch mehr Aufmerksamkeit bekommt. Mehr Leserinnen und Leser. Viel mehr. Was ich da las, haut mich immer noch aus den Socken, etwas gediegener formuliert: Fasziniert, überrascht und begeistert mich. Nein, das stimmt nicht ganz. Es ist noch mehr. Mich beschleicht das Gefühl, dass sich seit Ende 1967 im venezuelanischen Bundesstaat Lara etwas Großes entwickelt hat. Ein lebendiges Experiment, das inspirieren kann weil es kein Modell ist und keinerlei Rezeptur zur Verfügung stellt. Vielleicht ist dies der Beginn von einer Entwicklung, die eines Tages über alle Kontinente in viele Länder hinein reicht – und unser aller Leben verändern könnte.

cecosesola

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brandes NEU 5.indd

Management Y

Liebe Leserinnen und Leser!

Ich lernte Ulf Brandes beim diesjährigen PM Camp 2014 in Berlin kennen. Wir kamen dort ins Gespräch und stellten schnell viele Gemeinsamkeiten fest bis hin zu der Ansicht, dass in unserer Wirtschaft einiges falsch läuft; dass wir Unternehmen immer noch mit Methoden und Konzepten aus dem frühen 20. Jahrhundert steuern; dass immer noch ein zersetzendes Menschenbild Gang und Gäbe ist; dass der meistenteils ausgewiesene Unternehmenszweck völlig eindimensional ist. Und so weiter und so fort. Damals erzählte Ulf, dass er mit seinem Buch im Endspurt ist. Jetzt hat er vor kurzem gemeinsam mit seinen MitautorInnen die Ziellinie erreicht.

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Lohmann 2013 - und mittags

… Und Mittags geh ich heim.

Liebe Leserinnen und Leser!

Wieder einer und eines mehr! Ein Unternehmer und sein Unternehmen, in dem sinnvoll und menschlich gewirtschaftet wird. Einmal mehr gilt mein Dank changeX, dem Online-Magazin um in die Zukunft zu denken. Denn dort wurde Detlef Lohmann und sein Unternehmen allsafe JUNGFALK GmbH & Co. KG in dem Artikel “Expertise statt Hierarchie” vorgestellt. So bin ich auf Lohmanns Buch gestoßen. Lohmann und sein Unternehmen zeigen, dass es mit zur Zeit 129 MitarbeiterInnen bei der Herstellung von Ladegutsicherungen und Transportsystemen möglich ist, anders vorzugehen, als gemeinhin angenommen. Die Grundlage dazu sieht Lohmann selbst im Menschenbild.

Lohmann 2013 - und mittags

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Semler 1993 - Semco System

Das Semco System

Semco – gefühlte tausend Mal gehört, gesehen, gelesen. Immer wenn es um alternative Modelle der Unternehmenssteuerung geht, taucht Ricardo Semler und Semco auf. Es ist gewissermaßen unmöglich, Semler und Semco nicht zu begegnen, sobald es um Selbstorganisation und Mitbestimmung geht. Das erste Mal begegnete mir Semco in Niels Pflägings Buch →”Führen mit flexiblen Zielen“. Es war faszinierend, was ich da gelesen hatte und fortan stolperte ich an jeder Ecke auf dem Weg zu mehr Selbstorganisation über Semlers Firma. Auch wenn es schon deutlich länger erfolgreiche Unternehmen gibt, die Mitbestimmung konsequent umgesetzt haben, so ist Semco doch immer noch irgendwie der große leuchtende Stern am Himmel der Wirtschaftsdemokratie. Also musste ich auch irgendwann, früher oder später, endlich dieses Buch lesen, in dem Ricardo Semler höchstselbst über die Entstehung des “Semco Systems” berichtet. Und das macht er richtig gut, unterhaltsam, für manche Leser sicherlich auch hie und da provokant, selbstkritisch und -ironisch, und vor allem: Immer auf der Suche nach einer noch besseren Lösung.

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