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Paech 2013 - Befreiung vom Überfluss

Befreiung vom Überfluss

Liebe Leserinnen und Leser!

Ich fühlte und fühle mich ertappt. Niko Paech hat etwas geschafft, was bislang nur wenigen gelungen ist. Er hält mir den Spiegel vor und motiviert mich, mein Leben weiter zu entrümpeln, zu entschlacken und zu befreien von all dem krank erwirtschafteten Wohlstandsballast. Seit ich das Buch gelesen habe, blicke ich anders auf bislang positiv bewertete Technologien und Entwicklungen. Das macht mein Leben leider nicht einfacher, aber es sorgt dafür, klarer zu sehen und nach besseren als bisherigen Lösungen zu suchen. Und das geht jeden an, der echte sozial-ökologische Nachhaltigkeit will.

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Suarez+-+Darknet

Daemon und Darknet

Liebe Leserinnen und Leser!

Eigentlich empfehle ich hier Sachbücher – aber zu jeder Regel gibt es Ausnahmen: Heute findet Ihr hier zwei zusammengehörende Romane als Buchtipp: Daemon und Darknet von Daniel Suarez. Natürlich hat diese Ausnahme einen guten Grund. Suarez hat zwei Science-Fiction geschrieben, in denen er sich intensiv mit einer menschenwürdigen Gesellschaft und Wirtschaft auseinandersetzt. Das realisiert er, in dem er analysiert, wo uns Computer und ihre Software bereits hingeführt haben; und indem er phantasiert, was sie zukünftig bewirken könnten. Dies ist der zweite Grund für diese Ausnahme. Denn damit knüpfen die beiden Romane bei dem an, worüber Eli Pariser in der →”Filter Bubble” geschrieben hat: Die Personalisierung im Netz.

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Die Ökonomie von Gut und Böse.

Liebe Leserin, lieber Leser!

Ich wurde durch einen Freund aufmerksam auf dieses Buch. Ich gebe zu, dass mich der Titel nicht gleich hinter der Couch hervorlockte, deutete er in meiner Wahrnehmung doch reichlich auf ethisch-philosophische Überlegungen, die mir zu weit vom täglichen Wirtschaftshandeln entfernt schienen. Überzeugt hat mich dann aber eine Sendung des Schweizer Fernsehens (siehe weiter unten als YouTube Video), in der Sedláček nicht nur menschlich äußerst sympathisch rüberkommt, sondern auch seine Begeisterung auf mich übertragen konnte.
Eines muss ich vorweg einschränkend schreiben: Keine Rezension, die nicht selbst den Charakter zumindest eines Artikels annimmt, kann letztlich dem Umfang und dem Reichtum dieses Werkes gerecht werden. Aber ein unvollkommener Versuch ist ebenso besser als Nichts, wie eine unexakte Prognose, die sich bestätigt besser ist, als eine exakte, die falsch liegt.

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